Der Bürgerfunk bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, selbst als Gestalter von Hörfunksendungen aktiv zu werden. Die lokalen Radios stellen zu diesem Zweck 15% ihrer Sendezeit zur Verfügung.

Dabei sind der Programmvielfalt fast keine Grenzen gesetzt. Von Kirchenchören über Naturschutzverbände bis hin zu Comedygruppen oder musikbegeisterten Discjockeys, Bürgerfunk ist grundsätzlich für jedes Thema offen.

Produziert werden die Hörfunkbeiträge in sogenannten Radiowerkstätten, von denen die Landesanstalt für Rundfunk (LfR) in Nordrhein-Westfalen mehr als 160 anerkannt hat. Diese Radiowerkstätten bieten neben einer entsprechenden technischen Ausstattung vor allem auch Beratung, Betreuung und Qualifizierung für die Hörfunknutzung an. Sie sind von gemeinnützigen Radiovereinen, Volkshochschulen, kirchlichen sowie gewerkschaftlichen Bildungseinrichtungen aufgebaut worden.